Müllentsorgung: Unterschied zwischen den Versionen

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Damit das denkmalgeschützte Ensemble des Quartiers 21 nicht durch Mülltonnen gestört wird, wurde im Zuge seiner Entwicklung 2011 ein Unterflursystem (UFS) eingerichtet. Im Jahr 2024 musste es erneuert und erweitert werden, weil in Hamburg schon seit einiger Zeit eine neue Müllverordnung gilt. Sie sieht die „haushaltsnahe Entsorgung von Bioabfall, Papier und Restmüll“ vor. Nur Wertstoffe und Glas müssen nicht haushaltsnah entsorgt werden.  
Damit das denkmalgeschützte Ensemble des Quartiers 21 nicht durch Mülltonnen gestört wird, wurde im Zuge seiner Entwicklung 2011 ein Unterflursystem (UFS) eingerichtet. Nun muss es erneuert und erweitert werden, weil in Hamburg schon seit einiger Zeit eine neue Müllverordnung gilt. Sie sieht die „haushaltsnahe Entsorgung von Bioabfall, Papier und Restmüll“ vor. Nur Wertstoffe und Glas müssen zwar getrennt, aber nicht haushaltsnah entsorgt werden. Glas muss sortenrein (weiß, grün, braun) entsorgt werden und nicht – wie bislang im Quartier – gemischt.
 
In großen Teilen des Quartiers (AKR und AJL- Str.) konnte die neue Verordnung mit nur kleinen Änderungen in den Laufwegen ab 1.10.2024 umgesetzt werden; einige Restmüllstationen wurden für Bioabfall etc. umgewidmet. Der Glasmüllbehälter musste allerdings entfallen; er wird für vorgeschriebene Bioabfallentsorgung benötigt.  Eine Ausweichmöglichkeit besteht 5 Minuten zu Fuß am Rübenkamp quer über die große Kreuzung. Wir bemühen uns um zwei weitere Standorte für Glascontainer nah, aber außerhalb des Quartiers.
 
Schwierig ist die Umsetzung am WDW, am Harkensee und am Anfang des AKR, gegenüber INTEGRA; dort müssen für den Bioabfall und für Papier zusätzliche Stationen errichtet werden. Dort, wo es baulich gut abgeschirmt werden kann, und es die Umgebung nicht stört, wird für Bioabfall der Behälter überirdisch installiert. Dort, wo es den Ensembleschutz stört, muss ein UFS gebaut werden. Das wird sich bis in das 2. Quartal 2025 hinziehen.
 
Am Anfang des AKR gegenüber INTEGRA, im WDW und Harkensee dauert es also noch einige Monate, bis Bioabfall und Papier entsorgt werden kann.
 
Damit es nach der Umstellung möglichst leichtfällt, die neuen Laufwege in den Alltag zu integrieren, wird das UFS jedenfalls zunächst nicht mit Schlüsseln ausgestattet. Falls sich das bewährt, wird es dabei auch auf Dauer bleiben.
 
Zwar wird die getrennte Bioabfallentsorgung von einzelnen Nachbarn kritisch gesehen, aber sie ist nun einmal so geregelt, und sie ist ökologisch viel wertvoller als wir zu Beginn der Gespräche mit der Stadtreinigung dachten.
 
Aktuelle Probleme


In großen Teilen des Quartiers (AKR und AJL- Str.) kann die neue Verordnung mit nur kleinen Änderungen in den Laufwegen umgesetzt werden; einige Restmüllstationen werden für Bioabfall etc. umgewidmet. Die beiden Glasmüllbehälter müssen allerdings entfallen; sie werden für vorgeschriebene Bioabfallentsorgung benötigt. Das wird erst im November geschehen. Eine Ausweichmöglichkeit besteht 5 Minuten zu Fuß am Rübenkamp quer über die große Kreuzung. Wir bemühen uns um zwei weitere Standorte nah, aber außerhalb des Quartiers.
An milden Tagen häufen sich die Beschwerden über den Geruch und die Belästigung durch Insekten an den Unterflur-Bioabfall-Stationen.


Schwierig ist die Umsetzung am WDW, am Harkensee und am Anfang des AKR, gegenüber INTEGRA; dort müssen für den Bioabfall und für Papier zusätzliche Stationen errichtet werden. Ein UFS ist kompliziert, teuer und seine Umsetzung dauert. Dort, wo es baulich gut abgeschirmt werden kann, und es die Umgebung nicht stört, wird für Bioabfall der Behälter überirdisch installiert. Dort, wo es den Ensembleschutz stört, muss ein UFS gebaut werden. Die Eigentümer der Grundstücke beraten noch, und wir beobachten, wie es in der Praxis läuft und prüfen mit den betroffenen Eigentümern nötigenfalls den Bau von UFS-Stationen.
Warum stinkt es und werden Insekten angelockt?
Die Ursachen sind Handhabungsfehler und bauliche Mängel. Trotz vielfacher Hinweise wird der Bioabfall oft nicht in den bei Budni erhältlichen gewachsten Papiertüten sondern lose eingeworfen. Es kleckert, Reste kleben überall herum und vergammeln. Hinzu kommt, dass die Behälter teilweise bauliche Mängel aufweisen, die von der SR noch beseitigt werden müssen.


Allerdings sind Planung und Bau eines UFS kompliziert (und teuer), weil alle möglichen Belange (Platz auf privatem Grund, Erreichbarkeit für die Müllfahrzeuge, Feuerwehreinfahrten, Bäume, unterirdische Leitungen. u.v.m.) zu beachten sind; nur in extrem seltenen Fällen ist der Bau auf öffentlichem Grund möglich. Am Anfang des AKR gegenüber INTEGRA, im WDW und Harkensee dauert es also noch einige Monate, bis Bioabfall und Papier entsorgt werden kann. Nach heutigem Stand wird dieser Bereich erst zum 1.1.2025 auf die zusätzliche Entsorgung von Bioabfall und Papier umgestellt.
Was können (müssen) die Verwaltungen tun?
Die Hausmeisterdienste sind für die Reinigung der Einwurfschächte außen und drumherum verantwortlich. Sie müssen dafür Sorgen, dass das in das Leistungsverzeichnis der Hausmeister aufgenommen wird und sofort und anfänglich in hoher Frequenz erfolgt, bis es sich eingespielt hat. Die SR reinigt in größeren Abständen nur innen. Außerdem können die Verwaltungen den Quartiersverein in der Kommunikation unterstützen: Bioabfall muss in verschlossenen Papiertüten eingeworfen werden.


Bei allen Veränderungen dieser Art hakt es zu Beginn und entstehen Missverständnisse. Damit es möglichst leichtfällt, die neuen Laufwege in den Alltag zu integrieren, wird das UFS jedenfalls zunächst nicht mit Schlüsseln ausgestattet. Falls sich das bewährt, wird es dabei auch auf Dauer bleiben und erhöht die Flexibilität.  
Was kann der Quartiersverein tun?
Wir drängeln die Stadtreinigung, die baulichen Mängel zu beseitigen und Papiertüten zu verteilen. Wir kommunizieren die richtige Handhabung. Wir drängeln die Hausverwaltungen, die Einwurfschächte zu säubern.


Ein weiterer Vorteil sind die zusätzlichen Entsorgungsmöglichkeiten für Papier und Bioabfall. Zwar wird die getrennte Bioabfallentsorgung von etlichen Nachbarn kritisch gesehen, aber sie ist nun einmal so geregelt, und sie ist ökologisch viel wertvoller als wir zu Beginn der Gespräche mit der Stadtreinigung dachten. Aus Bioabfall wird Biogas und ein höchstwirksamer Dünger. Die Stadtreinigung will uns von dem Nutzen der Kompostierung überzeugen. Am 3. November findet dazu die erste Aktion statt, und in der nächsten Quartierspost wird dazu mehr stehen.
Was können wir, die Bewohner tun?
IMMER die bei Budni erhältlichen gewachsten Papiertüten benutzen. Und die Tüten nur so voll machen, dass sie noch zugehalten werden können. Nicht kleckern! Die Tüten sind umsonst, wenn man sich dafür einen Coupon besorgt: https://www.stadtreinigung.hamburg/coupons-biotueten/


Für einige Bewohner ist der Wegfall der beiden Glasmüllstationen ärgerlich. Auch das ist so vorgegeben und unter ökologischen Gesichtspunkten leicht zu verschmerzen, denn die gemeinsame Sammlung von Weiß-, Grün- und Braunglas ist von sehr geringem ökologischem Wert. Damit es nicht zu unbequem wird, bemühen wir uns um zwei Standorte nah, aber außerhalb des Quartiers.


Häufige Fragen und Antworten:
Weitere Fragen und Antworten:


WARUM WIRD DAS MÜLLSYSTEM ERWEITERT? Weil für ganz Hamburg schon seit einigen Jahren ein neues Gesetz gilt. Da es im Q 21 so kompliziert ist, sind wir als letztes dran.
WARUM WIRD DAS MÜLLSYSTEM ERWEITERT? Weil für ganz Hamburg schon seit einigen Jahren ein neues Gesetz gilt. Da es im Q 21 so kompliziert ist, sind wir als letztes dran.


WO FINDE ICH MEINE NEUE RESTMÜLLSTATION?
Ganz in der Nähe der alten. In der Regel ist die nächste Restmüllstation nur 20 Meter von der bisherigen Station entfernt.


REICHT DAS VOLUMEN FÜR DEN RESTMÜLL AUS, wenn Stationen für Papier und Bio umgewidmet werden?
REICHT DAS VOLUMEN FÜR DEN RESTMÜLL aus, wenn Stationen für Papier und Bio umgewidmet werden?
Ja, da ist sich die Stadtreinigung ganz sicher. Zur Not wird sie den Entleerungsrythmus erhöhen; das wird ihrer Ansicht aber nicht notwendig sein. Probleme in der Vergangenheit lagen an Verstopfungen (das wird mit den neuen Systemen seltener passieren.) und parkenden Autos.  
Ja, da ist sich die Stadtreinigung ganz sicher. Zur Not wird sie den Entleerungsrythmus erhöhen; das wird ihrer Ansicht aber nicht notwendig sein. Probleme in der Vergangenheit lagen an Verstopfungen und parkenden Autos.  


WARUM FÄLLT GLASABFALL WEG?
WARUM FÄLLT GLASABFALL WEG?
Die bislang 3 Glasstationen werden für die haushaltsnahe Entsorgung von Bio- und Papiermüll benötigt. Glas darf über die Container am Straßenrand entsorgt werden. Dort kann nach Weiß-, Braun- und Grünglas sortiert werden. Der bisherige Sammelbehälter war ökologisch von sehr geringem Wert.
Die bisherige Glasstation wird für die haushaltsnahe Entsorgung von Bio- und Papiermüll benötigt. Glas darf über die Container am Straßenrand entsorgt werden. Dort kann nach Weiß-, Braun- und Grünglas sortiert werden. Der bisherige Sammelbehälter war ökologisch von sehr geringem Wert.


WO BRINGE ICH MEIN GLAS HIN?
WO BRINGE ICH MEIN GLAS HIN?
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IST BIOABFALL SINNVOLL?
IST BIOABFALL SINNVOLL?
Laut Müllexperten JA! Daraus wird Biogas und wertvoller Kompost als natürlicher Dünger hergestellt.
Laut Müllexperten JA! Daraus wird Biogas und wertvoller Kompost als natürlicher Dünger hergestellt. 40 % des Hausmülls sind Bioabfall. Bioabfall ist mit weniger gebühren belastet.


MUSS MAN BIOABFALL UND PAPIER GETRENNT ENTSORGEN?
MUSS MAN BIOABFALL UND PAPIER GETRENNT ENTSORGEN?
Nein, aber es ist sinnvoll, und jeder Eigentümer muss diese Möglichkeit anbieten, in dem er einen Standplatz oder ein UFS für die Müllgefäße der Stadtreinigung bereitstellt.
Eigentlich ja, aber es wird nicht kontrolliert. Aber es ist sinnvoll, und jeder Eigentümer muss diese Möglichkeit anbieten, in dem er einen Standplatz oder ein UFS für die Müllgefäße der Stadtreinigung bereitstellt.
 
WO GIBT ES BIOABFALLTÜTEN?
Bitte nur Papiertüten und KEINE Plastiktüten (auch KEINE "Bioplastiktüten") verwenden. Die Wachsbeschichtete Papiertüten gibt es bei Budni für 15 Cent oder hier den Coupon für 30 kostenlose Tüten: https://www.stadtreinigung.hamburg/coupons-biotueten/ einlösen


WiIRD ES NUN TEURER?
WAS IST BIOABFALL?
Nein, erfahrungsgemäß eher billiger, denn die getrennte Entsorgung ist effizienter und mit geringeren Gebühren belastet.
Rohes und gekochtes Essen. Blumen, Gartenabfall. Kleintierstreu (NUR Holzspäne, Stroh, Heu, KEIN Katzenstreu).
 
WIRD ES NUN TEURER?
Nein, erfahrungsgemäß eher billiger, denn die getrennte Entsorgung ist effizienter und Bioabfall mit geringeren Gebühren belastet.


NOCH FRAGEN?  
NOCH FRAGEN?  
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Aktuelle Version vom 28. Februar 2025, 15:46 Uhr

Müllplan

Muellplan.jpg

Glasmüllcontainersuche

Das neue Müllsystem

Damit das denkmalgeschützte Ensemble des Quartiers 21 nicht durch Mülltonnen gestört wird, wurde im Zuge seiner Entwicklung 2011 ein Unterflursystem (UFS) eingerichtet. Nun muss es erneuert und erweitert werden, weil in Hamburg schon seit einiger Zeit eine neue Müllverordnung gilt. Sie sieht die „haushaltsnahe Entsorgung von Bioabfall, Papier und Restmüll“ vor. Nur Wertstoffe und Glas müssen zwar getrennt, aber nicht haushaltsnah entsorgt werden. Glas muss sortenrein (weiß, grün, braun) entsorgt werden und nicht – wie bislang im Quartier – gemischt.

In großen Teilen des Quartiers (AKR und AJL- Str.) konnte die neue Verordnung mit nur kleinen Änderungen in den Laufwegen ab 1.10.2024 umgesetzt werden; einige Restmüllstationen wurden für Bioabfall etc. umgewidmet. Der Glasmüllbehälter musste allerdings entfallen; er wird für vorgeschriebene Bioabfallentsorgung benötigt. Eine Ausweichmöglichkeit besteht 5 Minuten zu Fuß am Rübenkamp quer über die große Kreuzung. Wir bemühen uns um zwei weitere Standorte für Glascontainer nah, aber außerhalb des Quartiers.

Schwierig ist die Umsetzung am WDW, am Harkensee und am Anfang des AKR, gegenüber INTEGRA; dort müssen für den Bioabfall und für Papier zusätzliche Stationen errichtet werden. Dort, wo es baulich gut abgeschirmt werden kann, und es die Umgebung nicht stört, wird für Bioabfall der Behälter überirdisch installiert. Dort, wo es den Ensembleschutz stört, muss ein UFS gebaut werden. Das wird sich bis in das 2. Quartal 2025 hinziehen.

Am Anfang des AKR gegenüber INTEGRA, im WDW und Harkensee dauert es also noch einige Monate, bis Bioabfall und Papier entsorgt werden kann.

Damit es nach der Umstellung möglichst leichtfällt, die neuen Laufwege in den Alltag zu integrieren, wird das UFS jedenfalls zunächst nicht mit Schlüsseln ausgestattet. Falls sich das bewährt, wird es dabei auch auf Dauer bleiben.

Zwar wird die getrennte Bioabfallentsorgung von einzelnen Nachbarn kritisch gesehen, aber sie ist nun einmal so geregelt, und sie ist ökologisch viel wertvoller als wir zu Beginn der Gespräche mit der Stadtreinigung dachten.

Aktuelle Probleme

An milden Tagen häufen sich die Beschwerden über den Geruch und die Belästigung durch Insekten an den Unterflur-Bioabfall-Stationen.

Warum stinkt es und werden Insekten angelockt? Die Ursachen sind Handhabungsfehler und bauliche Mängel. Trotz vielfacher Hinweise wird der Bioabfall oft nicht in den bei Budni erhältlichen gewachsten Papiertüten sondern lose eingeworfen. Es kleckert, Reste kleben überall herum und vergammeln. Hinzu kommt, dass die Behälter teilweise bauliche Mängel aufweisen, die von der SR noch beseitigt werden müssen.

Was können (müssen) die Verwaltungen tun? Die Hausmeisterdienste sind für die Reinigung der Einwurfschächte außen und drumherum verantwortlich. Sie müssen dafür Sorgen, dass das in das Leistungsverzeichnis der Hausmeister aufgenommen wird und sofort und anfänglich in hoher Frequenz erfolgt, bis es sich eingespielt hat. Die SR reinigt in größeren Abständen nur innen. Außerdem können die Verwaltungen den Quartiersverein in der Kommunikation unterstützen: Bioabfall muss in verschlossenen Papiertüten eingeworfen werden.

Was kann der Quartiersverein tun? Wir drängeln die Stadtreinigung, die baulichen Mängel zu beseitigen und Papiertüten zu verteilen. Wir kommunizieren die richtige Handhabung. Wir drängeln die Hausverwaltungen, die Einwurfschächte zu säubern.

Was können wir, die Bewohner tun? IMMER die bei Budni erhältlichen gewachsten Papiertüten benutzen. Und die Tüten nur so voll machen, dass sie noch zugehalten werden können. Nicht kleckern! Die Tüten sind umsonst, wenn man sich dafür einen Coupon besorgt: https://www.stadtreinigung.hamburg/coupons-biotueten/


Weitere Fragen und Antworten:

WARUM WIRD DAS MÜLLSYSTEM ERWEITERT? Weil für ganz Hamburg schon seit einigen Jahren ein neues Gesetz gilt. Da es im Q 21 so kompliziert ist, sind wir als letztes dran.


REICHT DAS VOLUMEN FÜR DEN RESTMÜLL aus, wenn Stationen für Papier und Bio umgewidmet werden? Ja, da ist sich die Stadtreinigung ganz sicher. Zur Not wird sie den Entleerungsrythmus erhöhen; das wird ihrer Ansicht aber nicht notwendig sein. Probleme in der Vergangenheit lagen an Verstopfungen und parkenden Autos.

WARUM FÄLLT GLASABFALL WEG? Die bisherige Glasstation wird für die haushaltsnahe Entsorgung von Bio- und Papiermüll benötigt. Glas darf über die Container am Straßenrand entsorgt werden. Dort kann nach Weiß-, Braun- und Grünglas sortiert werden. Der bisherige Sammelbehälter war ökologisch von sehr geringem Wert.

WO BRINGE ICH MEIN GLAS HIN? Aktuell ist die nächste Station am Rübenkamp, schräg über die große Kreuzung Lauensteinstraße. Wir bemühen uns um zwei weitere Standorte, einen am Rübenkamp, nahe dem Übergang zur S-Bahn und einen neben REWE, aber außerhalb des Quartiers.

IST BIOABFALL SINNVOLL? Laut Müllexperten JA! Daraus wird Biogas und wertvoller Kompost als natürlicher Dünger hergestellt. 40 % des Hausmülls sind Bioabfall. Bioabfall ist mit weniger gebühren belastet.

MUSS MAN BIOABFALL UND PAPIER GETRENNT ENTSORGEN? Eigentlich ja, aber es wird nicht kontrolliert. Aber es ist sinnvoll, und jeder Eigentümer muss diese Möglichkeit anbieten, in dem er einen Standplatz oder ein UFS für die Müllgefäße der Stadtreinigung bereitstellt.

WO GIBT ES BIOABFALLTÜTEN? Bitte nur Papiertüten und KEINE Plastiktüten (auch KEINE "Bioplastiktüten") verwenden. Die Wachsbeschichtete Papiertüten gibt es bei Budni für 15 Cent oder hier den Coupon für 30 kostenlose Tüten: https://www.stadtreinigung.hamburg/coupons-biotueten/ einlösen

WAS IST BIOABFALL? Rohes und gekochtes Essen. Blumen, Gartenabfall. Kleintierstreu (NUR Holzspäne, Stroh, Heu, KEIN Katzenstreu).

WIRD ES NUN TEURER? Nein, erfahrungsgemäß eher billiger, denn die getrennte Entsorgung ist effizienter und Bioabfall mit geringeren Gebühren belastet.

NOCH FRAGEN? Dann schreib an info@quartier21.net.

Nicht alles passt hinein

Das UFS Müllsystem hat viele Vorteile, allerdings passt nicht alles hinein. Größere Müllsäcke, sperrige Plastikteile und Kartons verstopfen den Schacht. Unten ist jede Menge Platz, aber oben ist es verstopft. Bitte Pappen nicht falten, sondern zerreißen, ansonsten entfalten sie sich im Schacht, und er ist verstopft. Plastikteile, Kartons, die nicht in die Müllschächte passen, kann man entweder zum Recyclinghof Schwarzer Weg in Steilshop (von der Steilshoper Allee rechts in die Steilshoper Straße, rechts in den Schwarzen Weg) und Pappen zum großen Papiersammelcontainer am Ring 2 Ecke Rübenkamp (hinter der Bushaltestelle) bringen. Auf keinen Fall etwas daneben stellen. Das ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeldern bestraft wird, es lockt Ratten und Raben an und ist einfach nicht in Ordnung.

Sind die Müllschächte verstopft, sagt bitte eurem Hausmeister Bescheid oder dem Quartiersverein (info@quartier21.net). Die Hausmeister, der Quartiersmeister und 5 Nachbarn haben Schlüssel, können die Schächte öffnen und die Verstopfung beseitigen. Willst du auch Verantwortung als „Schlüsselträger“ übernehmen? Dann schreib an den Quartiersverein.

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Altkleiderentsorgung